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Bei Bauprojekten, Sanierungen oder Grabungsarbeiten ist oft unklar, was sich unter der Oberfläche befindet. Nicht dokumentierte Leitungen, Hohlräume, alte Fundamente oder andere Strukturen können den Bauablauf verzögern und zusätzliche Kosten verursachen.
Mit Bodenradar, auch Georadar oder GPR genannt, lassen sich solche Strukturen zerstörungsfrei untersuchen. Bogensberger Vermessung verbindet Bodenradar mit klassischer Vermessung, Laserscanning und digitaler Auswertung.
Durch die Eingliederung der Dienstleistungssparte von Geoprospectors bündeln wir zusätzliches Know-how und schaffen präzise Grundlagen für Planung, Bauausführung, Dokumentation sowie CAD- und BIM-Anwendungen.
Was ist Bodenradar / Georadar?
Bodenradar ist ein zerstörungsfreies Messverfahren zur Untersuchung des Untergrunds. Dabei können verborgene Objekte und Strukturen in Lage und, abhängig von den Untergrundbedingungen, auch in ihrer Tiefe erfasst werden. Dazu zählen zum Beispiel Leitungen, Kanäle, Hohlräume, bauliche Reste, alte Fundamente oder unterschiedliche Schichtaufbauten.
In Kombination mit Laserscan-Aufnahmen lassen sich sichtbare und nicht sichtbare Strukturen gemeinsam darstellen. Dadurch entstehen digitale Grundlagen für Pläne, Auswertungen, 3D-Darstellungen und BIM-Modelle und die Erstellung eines Untergrundsummenplans.
Hybriddarstellung Untergrund und Oberfläche
Wie funktioniert Bodenradar?
Bei einer Bodenradar-Messung werden elektromagnetische Radarwellen in den Untergrund gesendet. Treffen diese Signale auf unterschiedliche Materialien, Leitungen, Hohlräume oder Schichtgrenzen, werden sie reflektiert und vom Messsystem aufgezeichnet.
Aus diesen Reflexionen entstehen Radargramme, die anschließend fachkundig ausgewertet werden. So können Lage, Tiefe und Ausdehnung auffälliger Strukturen bestimmt und in Plänen, 3D-Darstellungen oder digitalen Modellen dokumentiert werden.
Radargramm
Welche Bodenradar-Systeme kommen zum Einsatz?
Für großflächige Untersuchungen setzen wir ein 1,50 m breites Mehrkanal-Bodenradar ein. Damit können größere Flächen effizient und mit hoher Datendichte untersucht werden.
Für Bereiche mit eingeschränkten Platzverhältnissen steht ein händisch geschobenes Ein-Kanal-Bodenradar zur Verfügung. Ergänzend kann je nach Fragestellung auch ein geoelektrisches Messsystem eingesetzt werden.
Ein-Kanal Bodenradar
Die Vorteile auf einen Blick
- zerstörungsfreie Untersuchung des Untergrunds
- wichtige Informationen bereits vor Baubeginn
- gezieltere Planung von Sondierungen oder Testgrabungen
- Ortung von Leitungen, Hohlräumen und unterirdischen Strukturen
- Unterstützung bei der Bewertung von Altlasten und Verdachtsflächen
- Tiefenbestimmung auffälliger Strukturen möglich
- effizienter Einsatz auch auf größeren Flächen
- digitale Dokumentation für Planung, Auswertung und BIM
Leistungen und Anwendungen
- Kartierung von Einbauten (Leitungen, Kanäle, Infrastruktur)
- Untersuchung und Lokalisierung von Hohlräumen
- Erfassung von Drainagen
- Visualisierung innerer Strukturen von Bauteilen
- Untersuchung von Asphaltdecken und Straßenunterbauten
- Kartierung von Altlasten und Verdachtsfällen
- Geophysikalische Bestandsaufnahme
- Visualisierung als 3D-Geometrie
Typische Anwendungsbereiche sind Straßenkartierung, Brückeninspektion, Untergrundinfrastruktur, geotechnische Untersuchungen, Baugrunduntersuchungen sowie Monitoring-Aufgaben.
Gerne beraten wir Sie zu den Möglichkeiten einer Bodenradar-Untersuchung für Ihr Projekt.
David Bogensberger
+43 1 3177484 DW 402
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