Jedes Hundertstel zählt

Diagramm eines digitalen Schlauchwaagensystems mit Sensoren 1–4, Ausgleichsbehälter, PC-Datenlogger, Alarmierung und Referenzsensor am Messhorizont.

Der Bau der neuen Verbindungsstrecken der U-Bahn-Linien U2 und U5 bringt Bewegung in den Untergrund. Die bestehenden Bauwerke an der Oberfläche müssen daher kontinuierlich überwacht werden. In den Bereichen der neuen Stationen und Notausstiege wird zum Monitoring von Setzungen und Hebungen das Schlauchwaagensystem verwendet.

Und so funktioniert's

Die Schlauchwaage ist ein hydrostatischer Sensor, welcher mittels durchgehenden Pegelmessungen in 0,01 mm Aufschluss darüber gibt, ob sich Gebäude heben oder senken.

Ein System kann bis zu 128 Sensoren beinhalten, welche in Sekundenintervallen Vertikalbewegungen digital abgreifen. Da es sich hier um ein Messsystem mit Relativbezug handelt, muss sich der Referenzpunkt im setzungsarmen Bereich befinden.

Die von produktive designten Schutzhüllen machen die Sensoren gegenüber äußeren mechanischen Einflüssen resistent und sind an die Umgebung adaptierbar.

Ein Schlauchwaagensensor wurde von Bogensberger auf einer Wand montiert

Hydrostatischer Schlauchwaagensensor

Gelbe Verteilerdose aus Kunststoff an roher Betonwand, mit blauen Leitungen und schwarzen Kabeln, Schrauben sichtbar.

Verbindungsgehäuse

600 Sensoren verteilt auf 63 Systeme wurden in den Kellern und Räumen von Wohnhäusern bzw. den Wiener Kanälen von Bogensberger Vermessung installiert.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Sensorverteilung über große Höhendifferenzen hinweg möglich
  • Dauerhafte Überwachung auf 0,01 mm
  • Messintervalle von wenigen Sekunden
  • Einsetzbar in komplexen Gebäudestrukturen
  • Alarmierung bei Grenzwertüberschreitung
  • keine Sichtverbindung zwischen den Sensoren notwendig
Grau Kunststoffbox mit aufgewickelten blauen und weißen Kabeln, gelben Steckern, roten Kabelbindern und Kleinteilen auf staubigem Boden.
Dunkler Tunnel mit einem schmalen Wasserkanal entlang des Bodens; gelbe Markierungen an der Wand und Licht am Ende der Röhre.

Sensorenreihe im Kanal

Gerne stehen wir für Ihre Fragen zur Verfügung

Maximillian Sommer BSc
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maximillian.sommer@bogensberger.com